Ich halte keine Momente fest,
ich halte fest, was oft Ă¼bersehen wird.
Diese Arbeit ist nicht geplant entstanden.
Sie hat sich entwickelt – aus einer Begegnung, die geblieben ist.
Eine Mutter kam zu mir, weil ihr Kind kaum Selbstvertrauen hatte.
ZurĂ¼ckhaltend. Unsicher. Kaum sichtbar.
Und dann passierte etwas, das sich nicht inszenieren lässt.
Während des Shootings entstand ein Moment,
in dem dieses Kind sich nicht mehr versteckt hat.
Kein Druck. Keine Rolle. Nur ein leiser Wechsel.
Und als sie später die Bilder in den Händen hielt,
war da etwas, das sich nicht erklären lässt –
aber sofort spĂ¼rbar war:
Sie hat sich selbst gesehen.